Navigation überspringen.

Wanderungen & Wallfahrten

Wanderungen & Wallfahrten - wir stellen uns vor:

 

Zur Zeit finden keine Wanderungen statt.

Die jährliche Wallfahrt der Pfarrgemeinde in der Woche nach Pfingsten überwiegend zu Wallfahrtsstätten im deutschsprachigen Raum ist schon eine gute Tradition geworden. Dabei kommt das Kennenlernen von Leuten, Landschaften und Kultur nicht zu kurz. Gemeinsames Erfahren, Erleben, Beten und Singen, aber auch Frohsinn und Geselligkeit haben nebeneinander Platz. Traditionsgemäß unternimmt die Pfarrei auch eine Adventsfahrt.

Ansprechpartner
Herr Ludwig Jansen,
Telefon: (0 61 31) 8 13 52

Hier finden Sie eine Übersicht über Wallfahrten undPilgerreisen des Bistum Mainz

 

Jubiläums-Wallfahrt 2017 nach Südtirol

Seit 25 Jahren ist es für die Wallfahrer/innen unserer Pfarrgemeinde immer wieder an Pfingsten ein geistliches Erlebnis, in der Gemeinschaft Gleichgesinnter unterwegs zu sein, vom Gewohnten loszulassen, um bei sich selbst und bei Gott anzukommen. Das konnte unsere 45-köpfige Wallfahrergruppe, seelsorgerisch betreut von Pfarrer Nagel, in der Zeit vom 05. bis 10. Juni in Südtirol nachhaltig erfahren. Südtirol war schon immer ein Land der Begegnungen, auch in der Kunst, wo nördliche Traditionen auf Ideen des Südens trafen und sich oft vermischten. Von unserem Wohlfühl-Hotel „Edelweiss“ in Partschins im Etschtal nahe Meran konnten wir unsere Tagesziele gut erreichen. Den Auftakt der Pfingstwallfahrt bildete die Wallfahrtsmesse in der barocken Kloster- und Wallfahrtskirche „Unserer Lieben Frau von Weißenstein“, zelebriert von Pfarrer Nagel. „Maria Weißenstein“, südöstlich von Bozen in den Dolomiten gelegen, gilt als die bedeutendste Marienwallfahrtsstätte Südtirols. Überregional bekannt wurde der Wallfahrtsort, als Papst Johannes Paul II. im Jahr 1988 „Maria Weißenstein“ besuchte. Ein ganz anderer Wallfahrtsort erwartete uns im Nonstal im Trentino: Santuario di San Romedio. Das Heiligtum zu Ehren des hl. Romedius erhebt sich abenteuerlich auf einem 70 m hohen Felsen und besteht aus mehreren kleinen Kirchen und Kapellen, die turmartig übereinander gebaut sind. Nach der Führung durch die beeindruckende Anlage folgte eine Pilgermesse in der mittleren Kirche. Bei der Wallfahrt haben Natur, Kunst und Kultur ebenso ihren Platz, so die Tagesfahrt an den Gardasee mit Besichtigung der malerischen Orte Malcesine und Garda am Ostufer, die Stadtführung durch Bozen, der Bummel durch die Kurstadt Meran mit Laubengasse und Promenade und die erholsamen Stunden in den einzigartigen Gärten von Schloss Trauttmansdorff. Am Abschlussabend durften sich die Organisatoren der Wallfahrten über ein schönes Fotoalbum „25 Jahre Wallfahrten“ freuen. Als Dank für die gelungene Jubiläums-Wallfahrt und gestärkt im Glauben stifteten die Wallfahrer zwei Kerzen mit dem Motiv des Maria Weißensteiner Gnadenbildes, je eine für die Kirche und das Gemeindehaus.

Rosemarie & Ludwig Jansen

 

 

Pfingstwallfahrt 2016

Die diesjährige Pfingstwallfahrt der Pfarrgemeinde findet in der Zeit vom 17. bis 21. Mai statt und führt die Wallfahrer/innen nach Oberbayern in den Pfaffenwinkel. Von unserem Zielort Dießen-Riederau am Ammersee besuchen wir bei den Tagesfahrten u.a. die berühmte Wallfahrtskirche des Klosters Andechs auf dem „Heiligen Berg“, die Marienwallfahrtskirche auf dem Hohen Peißenberg, das ehem. Benediktinerkloster Wessobrunn, Mittenwald im oberen Isartal und sein Geigenbaumuseum sowie die Landeshauptstadt München mit ihren Sehenswürdigkeiten. Eine Schifffahrt auf dem Ammersee soll uns Erholung von den Anstrengungen bringen.   


 

Pfingstwallfahrt 2015 nach Oberschwaben

Für Wallfahrer ist es immer wieder ein geistliches Erlebnis, in einer Gemeinschaft Gleichgesinnter unterwegs zu sein, vom Gewohnten loszulassen, um bei sich selbst und bei Gott anzukommen. Das konnten 45 Pilger/innen unserer Pfarrgemeinde im „Himmelreich des Barock“ in Oberschwaben zwischen Donau und Bodensee nachhaltig erfahren. Von unserem Zielort Bad Schussenried an der Oberschwäbischen Barockstraße war es nicht sehr weit zu den bedeutenden Wallfahrtsstätten Beuron im Oberen Donautal, Birnau am Bodensee und Steinhausen bei Bad Schussenried. Die Konventmesse in der Kloster- und Wallfahrtskirche der Erzabtei St. Martin zu Beuron, die wir gemeinsam mit den Benediktinermönchen, Pfarrer Nagel und Pfarrer Hummel feierten, bildete den Auftakt der Wallfahrtstage in Oberschwaben. Aber auch in den herrlichen Barockkirchen in Birnau, einem Barockjuwel über dem Bodensee, und in Steinhausen, die als schönste Dorfkirche der Welt bezeichnet wird, sowie in der Pfarrkirche St. Magnus in Bad Schussenried konnten die Wallfahrer immer wieder neue Kraft schöpfen. Natur, Kunst und Kultur haben bei der Wallfahrt ebenso ihren Platz, so die Fahrt zum Knopfmacherfelsen hoch über dem Donautal, die geführten Besichtigungen des Hohenzollernschlosses in Sigmaringen, des Renaissanceschlosses in Heiligenberg im Linzgau und des berühmten Bibliotheksaales im ehem. Prämonstratenserkloster Schussenried. Für Entspannung sorgte die Rundfahrt mit dem „Torfbähnle“ durch das Ried in Bad Wurzach. Einen schönen Abschluss erlebte die Gemeinschaft auf der Heimreise mit dem Besuch der alten Universitätsstadt Tübingen. Als Dank für die gelungene Pfingstwallfahrt stifteten die Wallfahrer zwei Kerzen mit dem Motiv des Gnadenbildes von Beuron, je eine für die Kirche und das Gemeindehaus.

 

Pfingstwallfahrt 2014 ins Münsterland 

Mit der Wallfahrt ins Münsterland in der Woche nach Pfingsten eröffneten sich für die Pilger/innen traditionsreiche Wallfahrtsstätten und eine einzigartige Kulturlandschaft. Das Münsterland ist nicht nur das Land der Wasserschlösser, das Land der Pferde und Jahrhunderte altes Bauernland - es ist auch ein überwiegend katholisch geprägtes Land. Von unserem Zielort Altenberge, nördlich von Münster gelegen, war es nicht sehr weit zu dem bedeutenden Marienwallfahrtsort Telgte, um hier gemeinsam mit Pfarrer Nagel und Pfarrer Hummel den Wallfahrtsgottesdienst zu feiern und später eine Andacht vor dem Gnadenbild der schmerzhaften Muttergottes in der barocken Wallfahrtskapelle zu halten. Bei der Wallfahrt haben auch

immer Natur, Kunst und Kultur ihren Platz, so an verschiedenen Tagen mit dem Besuch des Westfälischen Museums für religiöse Kultur in Telgte, des Westfälischen Glockenmuseums in Gescher, der Benediktinerabtei Gerleve, des großartigen Wasserschlosses inNordkirchen („Westfälisches Versailles“), der beiden Wasserburgen Vischering und Hülshoff sowie mit einer Führung durch die Altstadt von Münster mit Besichtigung des Domes St. Paul und des Friedenssaales im Rathaus. Eindrucksvoll war auch eine Führung im Reservat für Wildpferde im Merfelder Bruch, bei der über 300 Pferde in freier Wildbahn stressfrei beobachtet werden konnten. Einen überraschenden Abschluss erlebten die Wallfahrer auf der Heimreise in Xanten am Niederrhein mit dem Besuch des mächtigen Domes St. Viktor. Zwei große Kerzen mit dem Motiv der Telgter Muttergottes, je eine für die Kirche und das Gemeindehaus, stifteten die Wallfahrer als Dank für die gelungene Pfingstwallfahrt.

 

 

 

Pfingstwallfahrt 2013 

 Für die Wallfahrer/innen ist es immer wieder ein geistliches Erlebnis, in einer Gemeinschaft Gleichgesinnter unterwegs zu sein, vom Gewohnten loszulassen, um bei sich selbst und bei Gott anzukommen. Das konnten 46 Pilger in der Woche nach Pfingsten im schönen Salzburger Land nachhaltig erfahren. Von Abtenau im Tennengebirge war es nicht sehr weit zu den so bedeutenden Wallfahrtsstätten wie Maria Plain auf dem Plainberg nördlich von Salzburg und St. Wolfgang am Wolfgangsee, um hier gemeinsam mit Pfarrer Nagel Gottesdienste zu feiern. Aber auch Natur, Kunst und Kultur haben bei der Wallfahrt ihren Platz, so die Führung durch die Mozart- und Festspielstadt Salzburg, die Besichtigung des berühmten spätgotischen Flügelaltars von Michael Pacher in der Wallfahrtskirche von St. Wolfgang sowie der Besuch des einzigartigen Seeortes Hallstadt am Hallstätter See und der ehem. Benediktiner-Stiftskirche St. Michael im Ort Mondsee. Für Entspannung sorgte eine Schifffahrt auf dem Wolfgangsee von St. Wolfgang nach St. Gilgen.

Eine Wallfahrt ist immer auch ein soziales Ereignis, denn sie führt zu Begegnungen mit Menschen, die sich sonst vielleicht nie getroffen hätten, so z.B. ein unerwartetes Treffen mit Franz Beckenbauer in St. Gilgen. Auf der Heimreise rundeten ein deftiges Mittagessen und ein gutes Bier im Bräustüberl auf dem Weihenstephaner Berg in Freising die Wallfahrt ab. Als Dank für die gelungene Pfingstwallfahrt stifteten die Wallfahrer zwei Kerzen, je eine für die Kirche und das Gemeindehaus.

 

 

 

 

19. August 2013: Schiffswallfahrt nach Marienthal

Anlässslich des 700-jährigen Kirchenjubiläums führte die Pfarrei eine Schiffswalfahrt durch. Mit der "Robert Stolz" ging es nach Geisenheim. Von dort ging es zu Fuß weiter zum Marienwallfahrtsort Marienthal. Pater Bernold feierte dort mit uns eine Heilige Messe. Nach Kaffee und Kuchen bei den Franziskaner-Patres pilgerten wir weiter zu der Basilika "St.Johannis der Täufer" (bei Schloss Johannisberg). Dort hielten wir eine Andacht, bei der wir ein Netz knüpften, das alle, die an diesem Tag gemeinsam unterwegs waren, miteinander und mit Gott verbunden hat.

Auf dem Weg zum Schiff wanderten durch die Weinberge nach Winkel. Müde, aber froh, genossen wir die Rückfahrt am heißesten Tag des Jahres nach Mainz.

 

 

November 2011: Gemeinsam auf dem Weg...
Pilgerreise ins Heilige Land 2011

 

Seit dem Mittelalter gehört das Heilige Land, insbesondere Jerusalem, zum vornehmsten Ziel einer Pilgerfahrt für Christen aus ganz Europa. Es war und ist das Verlangen der Menschen, im Heiligen Land etwas von dem Geheimnis zu erleben, das jene Orte umgibt, von denen sie aus der Heiligen Schrift gehört oder gelesen haben. Dem Ruf der heiligen Stätten folgend, hatte das Bistum Mainz zu einer 10-tägigen Pilgerreise nach Israel unter der geistlichen Leitung von Domkapitular Prälat Nabbefeld eingeladen. Und so entdeckten 120 Pilger und Pilgerinnen in drei Gruppen vom 15. bis 24. November das kulturelle Erbe einer Region, die gleichsam von Griechen und Römern, Juden, Moslems und Christen geprägt wurde. Jede Epoche und jeder Glaube hat dabei Spuren hinterlassen, die im Laufe der Zeit miteinander verschmolzen.
Nach Ankunft in Tel Aviv ging unsere Reise für die ersten vier Tage in den Norden Israels, nach Galiläa. Die Unterbringung im Kibbutz Ein Gev am See Genezareth erwies sich als wohltuend und als idealer Standort für die Tagesreisen nach Kapernaum und Tabgha, beides Schauplätze der frühen Wunder Jesu am Nordufer des Sees, sowie nach Safed, eine der vier heiligsten Städte des Talmud, zur Kreuzfahrerstadt Akko am Mittelmeer, nach Haifa, zum Berg Karmel, nach Kana und Nazareth, aber auch nach Banias, zu einer der 3 Quellen des Jordans, und über die Golanhöhen. Als bei unserer Schifffahrt auf dem See Genezareth Sturm und Regen aufkam, wurde die biblische Geschichte von der Bootsfahrt Jesu mit seinen Jüngern, wo er dem Sturm Einhalt gebot, wieder gegenwärtig. Für die zweite Hälfte der Pilgerreise wechselten wir den Standort vom See Genezareth in den Geburtsort Jesu nach Bethlehem, der 10 km von Jerusalem entfernt liegt und unter palästinensischer Verwaltung steht. Auf der Fahrt dorthin durch das Jordantal stand der Besuch der archäologischen Ausgrabungsstätte Bet She'an und der Höhlen von Qumran, in denen Pergamentschriftrollen mit den ältesten Bibeltexten gefunden wurden, auf dem Programm.
Die heilige Stadt Jerusalem, wie sie genannt wird, bildete schließlich den Höhepunkt der Pilgerreise. Nach den Führungen durch die Altstadt und Neustadt Jerusalems in fast vier Tagen bleiben vielfältige Eindrücke haften, wie u.a. der Kreuzweg auf der Via Dolorosa von der St. Anna Kirche am Teich von Bethesda bis zur Grabeskirche und der Besuch des Tempelberges, der Klagemauer, des Ölbergs, des Gartens Gethsemane, der Kirche der Nationen, des Abendmahlsaals auf dem Zionberg, der nationalen Gedenkstätte Yad Vashem für die Opfer des Holocaust, der Synagoge des Hadassah-Klinikums mit den Chagall-Fenstern und des Israel-Museums mit dem Schrein des Buches.
Immer wieder fanden sich die drei Pilgergruppen zusammen bei den täglichen Gottesdiensten, sei es in der Petruskirche von Kapernaum oder auf dem Berg der Seligpreisungen über dem See Genezareth, in der Verkündigungskirche von Nazareth, in der Dormitiokirche, der Grabeskirche und der Basilika der Heimsuchung in Jerusalem sowie  in der Katharinenkirche neben der Geburtskirche von Bethlehem und abschließend auf den dortigen Hirtenfeldern. Eine der drei Pilgergruppen bildete sich aus dem Pfarreienverbund Laubenheim-Weisenau und Umgebung, die die Pfarrer Nagel, Hummel und Reinbott seelsorgerisch betreute.
Der letzte Tag vor der Abreise sollte etwas Entspannung von den anstrengenden Tagen bringen: Es ging an das 400 m unter dem Meeresspiegel liegende Tote Meer, das uns nach dem Besuch der für König Herodes erbauten Palastfestung auf dem Berg Masada zu einem Bad in dem salzhaltigen Wasser einlud.
Für alle Pilgerreisenden war klar: Von den vielfältigen Eindrücken und Glaubenserfahrungen werden wir noch lange zehren.