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Gruß aus dem Pfarrhaus

Liebe Gemeindemitglieder und Freunde,

einen herzlichen Gruß zum Ende des Kirchenjahres aus dem

Weisenauer Pfarrhaus.

Immer kürzer werden die Tage und zwingen zum Wiederheimischwerden im Haus. In dankbaren Händen geerntete Früchte aus Gottes Garten, späte Rosen und letzte Alpenveilchen. Nicht alles reifte, was als Versprechen blühte, für manches fehlte die Kraft, anderes ging zugrunde durch Unwetter oder versäumte Pflege.

Wie werden die Früchte aussehen, die ich im Herbst meines Lebens ernte? Auch bei mir glückte einiges nicht und manches braucht noch Zeit zum Reifen.

Ich möchte sie auskosten, die stille reife Zeit im November.

Ich möchte sie wahrnehmen, die bevorstehende heimelige Zeit des Advents.

Ich möchte die Häuslichkeit genießen mit dem Blick auf den Adventskranz, der mir Hoffnung und Zuversicht schenkt.

Mögen die Lichter immer mehr leuchten.

Wenn nun am Ende dieses Jahres die ersten Advents- und Weihnachtsgedanken auftauchen, geht es wie ein warmes Licht der Liebe über die Erde. Eine Vorfreude auf das Fest der Liebe. Vielleicht fangen wir schon heute damit an, mit der Gottes- und der Nächstenliebe. Dann dürfen wir uns, wenn der Herbst unseres Lebens zu Ende geht, auf den ewigen Frühling freuen: auf das nie endende Leben bei Gott.

Eine gute Vorbereitung (Ideen siehe Kirchturm-Echo) auf die bevorstehende Festzeit wünscht

Ihr/Euer Pfarrer Christian Nagel